Besuch bei der Post
Die 2. Klasse besucht die Postfiliale in Frick
Mit dem Postauto zu Besuch bei der Post, was könnte passender sein. Pünktlich um 09.00Uhr stehen 21 Kinder und ihre Begleitpersonen auf dem Parkplatz bei der Postfiliale in Frick. Gerade machen sich die letzten Briefträger mit ihren «Posttöffli» auf den Weg, um die Briefe und Pakete im Anhänger auszutragen.
Nicole und Lia warten bereits auf uns und nehmen uns als erstes mit in den Pausenraum. Jacken und Znünitaschen deponieren, den mitgebrachten Brief fassen und dann geht es in zwei Gruppen los. Die ganze Post dürfen wir besichtigen, einen Blick in die Sortierung werfen, unser «eigenes» Sortiergestell suchen…. gefunden, da steht 5027! Am liebsten würden einige natürlich gleich mit auf die Tour. Kurz überlegen die Jungs noch, wer von ihnen wohl in den Anhänger passen würde. Als dann Briefträgerin Stefanie die Türen öffnet, staunen sie nicht schlecht, da hätten sogar zwei Platz! Leider ist der Anhänger dann aber blitzschnell mit Kisten voller Post gefüllt und auf dem Weg zu den Kunden.
Jedes Kind hat einen eigenen Brief mitgebracht, diesen dürfen nun alle frankieren und dann in den offiziellen Briefkasten vor dem Gebäude einwerfen. Mit dem Schlüssel wird der Briefkasten dann geleert und alle dürfen den eigenen Brief mit dem Fricker Dinostempel stempeln. Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, dass mindestens eine Ecke bestempelt ist, sonst ist die Marke nicht entwertet. Die Briefe machen sich dann in einer grauen Box als A-Post auf den Weg zu ihren Empfängern.
Bis in den Keller und die Garage werden wir geführt und beim anschliessenden Znüni im Pausenraum dürfen wir sogar noch unsere Fragen stellen.
Die beiden Damen haben so speditiv gearbeitet (wie immer bei der Post), dass wir viel zu früh fertig sind. Dafür haben wir noch etwas Zeit für den Spielplatz gleich neben dem Postgebäude.
Bis das Postauto kommt, üben wir grad nochmal den Tanz zusammen, so mancher Autofahrer wundert sich wohl über den Haufen winkender und hopsender Kinder am Strassenrand, aber das stört uns nicht weiter.
Manuela Spanos und Janine Schärer